Lebenslauf und Karriere

Plas Johnson, geboren in Donaldsonville, Louisiana, begann seine Musikkarriere im Alter von 14 Jahren, als er mit seiner Familie sang. Sein Vater, der Banjo und Saxophon spielte, kaufte ihm ein Sopransaxophon, das Johnsons musikalische Laufbahn einleitete.

Johnson machte sein Aufnahmedebüt im Jahr 1950 mit seinem Bruder Ray für DeLuxe Records, bevor er mit dem Sänger und Pianisten Charles Brown auf Tournee ging. Nach seinem Umzug nach Los Angeles im Jahr 1954 wurde Johnson zu einem gefragten Session-Musiker und arbeitete mit Künstlern wie BB King, Johnny Otis, Frank Sinatra, Marvin Gaye und Nat King Cole zusammen.

The Pink Panther Theme

Johnson ist jedoch am bekanntesten für sein Solo in The Pink Panther Theme, das er 1963 zusammen mit dem Komponisten Henry Mancini aufnahm. Die Filmmusik gewann drei Grammy-Auszeichnungen und wurde für den Oscar für die beste Original-Filmmusik nominiert.

Johnson erinnerte sich an die Aufnahme von The Pink Panther Theme: „Wir haben nur zwei Takes gemacht, glaube ich. Als wir fertig waren, applaudierten alle, sogar die Streicher.“ Johnson fügte scherzhaft hinzu: „Und das sagt etwas ... Sie applaudieren normalerweise für nichts.“

Nachleben und Vermächtnis

Plas Johnsons Tod ist ein Verlust für die Musikwelt, aber sein Vermächtnis lebt durch seine Musik weiter. Seine Solos, die er auf zahlreichen Aufnahmen spielte, sind ein Zeugnis für seine Meisterschaft und seinen Einfluss auf die Jazz-Szene.

Johnson selbst sagte einmal: „Meine Solos haben immer den Record um eine Nummer verbessert. Ich konnte das in acht Takten machen, ich konnte das in 12 Takten machen und ich war es gewohnt, vielleicht Fills hinter dem Sänger zu spielen.“